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von Banff nach Jasper |
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Von Banff aus fuhren wir über den Highway #1 durch das Bow River Valley in Richtung Lake Louise.
Dieses Tal bietet von verschiedenen Aussichtspunkten aus herrliche Ausblicke auf den Bow River und die
umliegenden Berge und Wälder. Einer der schönsten Ausblicke liegt am Castle Mountain (Foto unten). Nach dem 2. Weltkrieg wollte Kanada sich für die Dienste Dwight D. Eisenhowers erkenntlich zeigen und benannte den Castle Mountain zu seinen Ehren um. Die Bevölkerung wehrte sich dagegen und die Namensänderung wurde wieder zurückgenommen. Nur die Wiese unter dem Bergmassiv heißt seitdem im Volksmund Eisenhowers Golfplatz. |
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| An einer Flussbiegung ein weiteres Postkartenpanorama mit dem waldgesäumten Ufer des Bow River, mit der Eisenbahntrasse der Canadian Pacific Railway und der Bergkette im Hintergrund. |
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In der Ortschaft Lake Louise bogen wir links ab um so zum See Lake Louise zu gelangen.
Der Lake Louise (1730 m) ist eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark.
Das Foto unten zeigt den Lake Louise und im Hintergrund den Mount Victoria (3460 m).
Auch hier stammt die einzigartige türkisblaue Farbe des Sees von Steinmehl, das vom
Gletscherschmelzwasser in den See gespült wurde. Hier, am Ostufer des Sees, steht auch das weltberühmte Fairmont Chateau Lake Louise. Es ist ein Nobelhotel der Sonderklasse. |
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Nach der Ortschaft Lake Louise beginnt der Icefield Parkway. Die 230 km lange Traumstraße der
Rocky Mountains zählt zu Kanadas größten Attraktionen. |
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Der nächste Stopp war der von Gletschern gespeiste Bow Lake. Er fließt über den Bow River ab (Foto oben). Der Bow Lake und im Hintergrund der Bow Glacier (Foto unten). |
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| Der Bow Glacier. |
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| Am Bow Summit ist mit 2135 m der höchste Punkt entlang des Icefield Parkways erreicht. Vom Peyto Lake Viewpoint, zu dem eine kurze Stichstraße führt, bietet sich ein fantastischer Panoramablick über den einzigartigen Peyto Lake und den Mistaya River Canyon. Auch hier ist das Gletscherwasser mit Steinmehl (Felsabrieb des Gletschers) belastet. Die im Seewasser schwebenden Sedimentteilchen reflektierten den blau-grünen Anteil des Sonnenlichtes und lassen den Peyto Lake in einem unwirklichen, türkisen Licht erscheinen. |
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| Das andere Ende des Peyto Lake. Man sieht die Gletscherzunge die bis in den See ragt. |
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| Unterwegs auf dem Icefields Parkway durch eine grandiose Bergwelt. |
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| Der Athabasca Glacier ist ein so genannter abfließender Talgletscher. Er formt eine Eiszunge von 5,5 km Länge und 1 km Breite. Der Anfang des Gletschers wird von drei aufeinander folgenden steilen Eisfällen gebildet. Vom Anfang des Gletschers, wo er sich bei 2700 m vom Eisfeld abtrennt, bis zum Ende überwindet er 700 Höhenmeter. |
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Im Columbia Icefield Centre, gegenüber dem Athabasca Glacier, befindet sich neben einem Hotel,
einem Restaurant, dem Nationalparkmuseum auch die Abfahrtstelle für den 90-minütigen Ausflug mit dem
Gletscherbus. Man wird von hier aus mit einem normalen Bus bis an den Gletscherrand
gefahren und steigt dann in "Snow Choaches" um. "Snow Choaches" sind busähnliche Fahrzeuge mit
riesigen Rädern und Platz für etwa 50 Fahrgäste (Foto unten rechts). Diese Ungetüme bringen die Fahrgäste auf die Gletscherzunge. Eine viertel Stunde hat man Zeit auf dem Eis herumzulaufen und/oder Gletscherwasser zu trinken. Danach geht es wieder zurück. Ob sich das Ganze gelohnt hat mag man dahingestellt lassen. Man tröstet sich damit - wann kommt man als Deutscher schon mal auf einen Gletscher. |
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| Das Schmelzwasser der Eisfelder speist Bäche und Flüsse, die sich in drei verschiedene Ozeane ergießen – dem Arktischen Meer im Norden, dem Atlantik im Osten, sowie dem Pazifik im Westen. |
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| Das Dickhornschaf ist das größte Wildschaf des nordamerikanischen Kontinents und lebt u. a. an der Baumgrenze der Rocky Mountains. Auf dem Weg nach den Athabasca Falls ist uns dieses weibliche Tier begegnet (Foto unten). Die Hörner der Männchen können um mehr als eine volle Windung gedreht sein und eine Länge von über 1 m erreichen. |
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| Die Athabasca Falls gehören zu den atemberaubendsten und mächtigsten Wasserfällen der kanadischen Rocky Mountains. Der Athabasca River donnert durch eine enge Schlucht, in der die Felswände vom vorbeirauschenden Wasser, das Sand und Gestein mitreißt, ausgehöhlt und glatt geschliffen wurden. |
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| Halten sich Bergziegen am Straßenrand auf so gerät der ganze Autoverkehr auf dem Highway ins Stocken. Die Autos halten an, die Insassen steigen aus und fotografieren was das Zeug hält. |
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| Rafting auf dem Athabasca River. So wie die Teilnehmer hinterher erzählten war es wohl mehr Soft-Rafting. Außer ein paar nassen Füssen ist alles andere trocken geblieben. |
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| Eine kleine Herde Wapitihirsche graste friedlich am Straßenrand. Sie nahmen den Autoverkehr auf dem Highway überhaupt nicht zur Kenntnis. |
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| Am Abend erreichten wir unser Tagesziel, das Städtchen Jasper. |
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