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von Port Hardy nach Victoria |
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Port Hardy ist der größte Ort im Norden Vancouver Islands. Er ist ein Fährhafen der
Vancouver Island über verschiedene Fähren mit den nördlichen Küstengebieten der Provinz BC verbindet. Port Hardy, mit etwas mehr als 4000 Einwohnern, ist in erster Linie ein Ort der Fischer und Holzfäller. Es ist kein Ort der Touristen anlockt. Die Mehrzahl der Besucher bleibt nur eine Nacht. Es sind Durchreisende die auf eine Fährfahrt warten oder von einer kommen. Trotzdem profitieren nicht wenige Einwohner Port Hardy's vom Tourismus, den der Fährbetrieb mit sich bringt. Auch wir sind nur eine Nacht geblieben. Mitten in der Nacht sind wir angekommen und am nächsten Morgen über den Highway #19 mit Ziel Victoria wieder abgereist. Der Highway #19 ist die einzigste durchgehende Nord-Süd-Verbindung auf der Insel. Nach knapp 100 km, in der Nähe von Port McNeil, eine kurze Rast auf einem Rastplatz. Gleich in der Nähe befindet sich der Hoomak Lake. Auf den wieder aufgeforsteten Wald rings um den See wird auf einer Schautafel besonders hingewiesen. Offenbar hatte man hier vor langer Zeit den Regenwald, rings um den See herum, abgeholzt. |
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| In der Nähe von Sayward gibt es ein Cafe das sich Cable Cookhouse nennt. Es ist ein Haus dessen Außenwände aus dicken verdrillten Stahlseilen bestehen. Das ganze Haus steht auf einem Betonfundament. Die Wände sind mit 2700 m Drahtseil umwickelt und wiegen 26 Tonnen. Erbaut wurde das Ganze 1970 von einem Mann namens Glen Ducan. |
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| Sieht das Cafe von Außen schon ungewöhnlich aus desto erstaunter ist man über den Gastraum im Innern. Es ist ein einfach eingerichtetes aber rundum gemütliches Cafe, in dem es nach frisch aufgebrühtem Kaffee duftet und wo man ein Stück selbstgebackenen Kuchen essen kann. |
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Von Sayward aus ging es weiter auf dem Highway #19 Richtung Süden. Der Highway von Port Hardy bis
Victoria verläuft durch eine mehr oder weniger eintönige Landschaft von der es nichts Interessantes
zu berichten gibt. In Cumberland war Mittagspause. Danach ging's weiter bis nach Chemainus, einer kleinen Stadt, 90 km nördlich von Victoria. Ursprünglich war Chemainus eine Holzfällerstadt mit Sägewerk und Bergbauminen. Nachdem Holzindustrie und Bergbau zurückgingen, herrschte Arbeitslosigkeit in Chemainus und die Leute zogen fort. Der Aufschwung kam zurück als 1982 die Leute von Chemainus international bekannte Künstler einluden, die Hauswände der Stadt mit Wandbildern zu verschönern. Heute stellen mehr als 40 Wandbilder und viele Skulpturen die Geschichte der Stadt bildlich dar. |
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| Das ganze künstlerische Projekt - die Wandmalerei - wurde eine, weit über die Grenzen der Insel hinaus, international bekannte Touristenattraktion. |
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| Nicht nur die Wandmalereien, auch die kleinen Boutiquen und Geschäfte sowie die liebevoll restaurierten Häuser ziehen alljährlich viele Besucher von nah und fern an. |
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| Nach 90 km Busfahrt waren wir in in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. |
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