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Insel Bonaire
(Niederländische Antillen) Route-vita-1 |
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Nähert man sich mit dem Schiff der Insel Bonaire, sieht man im Dunst der Ferne als Erstes die gleißend weiß
leuchtenden Kegel der Salzhalden die
sich im Süden der Insel auftürmen. Langsam kommt dann aber auch Land in Sicht und man hat die Insel Bonaire
erreicht. Bonaire ist geographisch Teil der Kleinen Antillen und gehört politisch zu den Niederländischen Antillen. Sie ist neben Aruba und Curacao eine der drei ABC-Inseln und liegt etwa 100 km vor Venezuela. Das Verwaltungszentrum ist Kralendijk. Etwas weniger als 15.000 Menschen leben auf der Insel. Ein großer Teil der Bevölkerung sind die Nachfahren der Sklaven die von den Niederländern vor ca. 300 Jahren hierher verschleppt wurden und zur Salzgewinnung in den Salinen der Insel eingesetzt wurden. Die Sklavenhütten im Süden der Insel zeugen noch heute von jener Zeit. Bonaire's Landschaft ist im Süden flach und im Norden hügelig. Da es nur wenig Regen gibt ist das Land trocken und wüstenartig. Die Vegetation besteht zu einem großen Teil aus Kakteen und Mesquitebüsche. Der gesamte Nordteil der Insel ist zum Naturpark erklärt worden und im Süden gibt es ein Flamingoschutzgebiet. In diesem flachen Inselbereich, bei der Pekelmeer-Lagune, befinden sich die weltberühmten Brutkolonien der roten Flamingos, welche mit etwa 10.000 Exemplaren zu den umfangreichsten unseres Planeten gehören. Der schönere Teil von Bonaire allerdings liegt unter Wasser. Seit 1979 steht der gesamte Korallenring um Bonaire unter Naturschutz. Das Tauchrevier ist weltbekannt und tausende von Tauchern und Schnorchlern zieht es jedes Jahr hierher. Um dieses Paradies nicht zu gefährden wurden strenge Regeln zum Schutze der Unterwasserwelt eingeführt. Im Süden der Insel befinden sich die flachen Salzseen. Auf ihnen verdunstet das Meerwasser durch die Sonneneinstrahlung. Das abgelagerte Salz mussten in früherer Zeit die Sklaven per Hand aufsammeln. Jetzt stehen hier modernste Förderanlagen. Rechts in der Mitte des Fotos stehen noch die alten aber restaurierten Sklavenhütten von denen jede Einzelne die Behausung von je 3 Sklaven war. Sie stehen heute unter Denkmalschutz. |
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Bei der Einfahrt in den Hafen hat man Muße, von einem der oberen Decks der Aidavita aus, einen Teil der Uferbebauung zu betrachten. Das türkisfarbene Gebäude auf dem Foto rechts unten ist das Fort Oranje. Es ist heute Sitz des Hafenkontors und des Hafenmeisters. Neben dem Gebäude stehen dicke Kanonen die genau auf die Hafeneinfahrt zielen. |
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| Im Jahre 1935 wurde der Fischmarkt (Foto links unten) im romanischen Stil erbaut. Heute ist es ein Obst- und Gemüsemarkt. |
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| Farbenfrohe Häuser an der Uferpromenade von Kralendijk. |
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| Der Yachthafen und ein Restaurant auf einer Hafenmole. |
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Die Aidavita fest vertäut im Hafen von Kralendijk. |
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Kralendijk (Korallendeich) ist ein ruhiges hübsches, im niederländischen Kolonialstil erbautes, Städtchen. |
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| Die Häuser sind alle zweigeschossig und mit hellen freundlichen Farben angestrichen. |
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| Auf der Kaya Grandi. Die Einkaufs- und Flaniermeile von Kralendijk. |
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| Die Hafenpromenade wird hauptsächlich von Kreuzfahrern bevölkert. |
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Den Nachmittag verbrachten wir auf Klein-Bonaire. Klein-Bonaire ist eine Kralendijk vorgelagerte unbewohnte Insel mit herrlichen Sandstränden. Hier kann man sich nach Herzenslust im weißen Sand aalen, im 28 Grad warmen Wasser schwimmen und die Welt ringsrum vergessen. |
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| Nach einer guten Stunde haben wir uns ins Gebüsch verkrochen. Nicht um allein zu sein sondern um uns vor der Sonne zu schützen. Sie brennt unbarmherzig. |
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