Kiel / Deutschland

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Mit 250.000 Einwohnern ist Kiel die nördlichste Landeshauptstadt Deutschlands. Die Stadt Kiel liegt mitten in Schleswig-Holstein, direkt an der Ostsee, am Ende der Kieler Förde.
Kiel ist ein idealer Start- Anlauf- und End-Hafen sowohl für Ostsee- als auch für Nordeuropa-Kreuzfahrten. Viele renommierte Reedereien nutzen mehrere Anlegestellen von denen das Kreuzfahrtterminal "Ostseekai" der neueste und einer der modernsten Europas ist. Dank der Förde mit Tiefwasserhafen können selbst ganz große Schiffe bis nahe an die City fahren.

Die Anreise vom Wohnort zum Schiff kann jeder selbst organisieren.
Eine Möglichkeit ist die Anreise mit der Bahn, eine Andere mit dem eigenen PKW. Wir haben uns für eine von der Costa Reederei vermittelte Busan- und Abreise entschieden. Das Busunternehmen "Schmetterling" sammelt an Sammelpunkten in vielen Städten Deutschlands die Kreuzfahrer ein und bringt sie direkt zum Kreuzfahrtterminal. Das Gepäck wird von Costaleuten übernommen und direkt in die Kabine gebracht. Wir sind an einem Sammelpunkt in Düsseldorf um 1:45 Uhr zugestiegen. Die Fahrt nach Kiel hat etwa, incl. Pausen, 7 Stunden gedauert.
Die Rückfahrt hat, durch Stau bedingt, etwa 8 Stunden gedauert. Der Bus war ein moderner Fernreisebus mit Toilette und Bordküche. Eine Hostess versorgte die Fahrgäste mit Getränken und kalten oder warmen Speisen.
Das Foto unten zeigt auf der rechten Seite den Reisebus der Firma Schmetterling und in der Mitte des Fotos den Laufgang des Terminals über den man von den Wartezonen im Inneren des Terminals aus direkt auf das Schiff gelangt.
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Moderne Check-Ins und Wartezonen, sowie eine zügige Handgepäck und Passkontrolle erwarten den Kreuzfahrer im Innern des Terminals Ostseekai.
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Gegen 12:00 Uhr konnten wir unsere Kabine übernehmen, sind anschließend ins Selbstbedienungsrestaurant gegangen und haben erstmal was gegessen. Danach, wie auf jeder Kreuzfahrt, ein erster Rundumblick vom Sonnendeck des Schiffes.
Es regnete. So reichte es leider nur für einen kurzer Blick über den Hafen und die Stadt.
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Gegen 17:00 legte die Costa Magica vom Ostseekai ab und fuhr langsam ostwärts durch die Kieler Förde. Es regnete (fast) nicht mehr und so konnte man von der Steuerbordseite aus das Südufer der Förde in aller Ruhe betrachten.
Foto unten: sie springen bis zu zehn Meter hoch und 50 Meter weit, sie erreichen Geschwindigkeiten von 60 km/h und sind bei Windstärke sieben erst so richtig in ihrem Element. Es sind Kitesurfer, die Windsurfen, Wellenreiten, Snowboarden und Drachenfliegen zu einer Sportart kombinieren.
An dieser Stelle der Förde gab es offenbar eine besonders gute Stelle um diesen Sport auszuüben.
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Bis auf wenige Ausnahmen hat das schlechte Wetter auch die Strandurlauber vertrieben.
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Foto unten links: das U-Boot-Ehrenmal Möltenort liegt an der engsten Stelle der Kieler Förde, der Möltenorter Schanze. Hier wird den gefallenen U-Boot-Fahrern beider Weltkriege gedacht.
Foto unten rechts: Der 85 Meter hohe Turm des Marine-Ehrenmals in Laboe ragt weithin sichtbar über die Ostsee. Seit 1954 dient das Denkmal als Gedenkstätte für die auf den Weltmeeren verschollenen Seeleute aller Nationen.
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Ein Hubschrauber der Bundeswehr übernahm über eine kurze Strecke Geleitschutz durch die Kieler Förde.
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Unser Schiff nahm nun Kurs auf die Ostsee und unserem ersten Ziel: Stockholm.