Sankt Petersburg / Russland

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Sankt Petersburg ist mit knapp 5 Millionen Einwohnern nach Moskau die zweitgrößte Stadt Russlands und die viertgrößte Stadt Europas. Sie liegt im Nordwesten Russlands, an der Mündung der Newa, am Ostende des Finnischen Meerbusens. St Petersburg ist nach Moskau das industrielle, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum Russlands.
Peter der Große legte im Mai 1703 im sumpfigen, unbesiedelten Newa-Delta den Grundstein für seine nach westlichem Vorbild entstehende Stadt. Sankt Petersburg ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Sie ist osteuropäische Tourismushochburg mit über 4 Millionen Besuchern jedes Jahr, Weltkulturerbe der UNESCO und wichtigster Hafen Russlands.
Mit seinen klassizistischen Prachtbauten, den vielen Museen und Theatern, Brücken und Promenaden zählt St. Petersburg zu den schönsten Metropolen der Welt.



Ein modernes, leistungsfähiges Kreuzfahrtterminal mit großer Zoll- und Abfertigungshalle macht es den Kreuzfahrern leicht den Bus für ihren Landausflug zu erreichen. Das gleichzeitige Ausschiffen von über 6000 Passagieren von 2 Schiffen lief in aller Ruhe und ohne Staus ab. Auch die Zollformalitäten beschränkten sich auf das Notwendigste.
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Die Busfahrt vom Hafen aus - durch graue, düster aussehende Petersburger Vorstädte - dauerte etwa 30 Minuten.
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Vom Nordufer der Neva starteten wir eine kleine Bootsrundfahrt über die Neva und dem Flüsschen Moika. Foto oben: die Trinity Brücke über die Neva.
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Das Foto oben zeigt den Winterpalast, von der Neva aus gesehen, indem die Eremitage untergebracht ist. Die Eremitage ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Das gesamte Museum besteht aus vier Gebäuden die am Ufer der Neva stehen: dem Winterpalais mit den Wohnräumen der Zarenfamilie und dem Thronsaal, der Kleinen Eremitage (1775), der Alten Eremitage (1787) und dem Eremitage-Theater (1787) sowie der Neuen Eremitage (1852) mit ihrer zur Millionnaja-Straße weisenden Fassade.
Foto unten rechts: die Alexandersäule steht im Innenhof des Winterpalastes. Sie wurde nach dem Sieg Russlands über Napoleon 1834 aufgestellt.
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Am südlichen Newaufer befindet sich die Admiralität.
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Ursprünglich befand sich an der Stelle der Admiralität eine Werft für Kriegsschiffe. Die Werft verlor ihre Bedeutung und wurde von 1806 - 1823 in einen repräsentativen Bau umgewandelt. Der goldene Turm ist 72 Meter hoch. Seine Goldene Nadel mit einer Wetterfahne in Form einer Karavelle zählt zu den Wahrzeichen St. Petersburgs.

Zwischen der Newa im Norden und der Moika im Süden befindet sich das imperiale Zentrum der Stadt. Eine Bootsfahrt führt an vielen der Prachthäuser aus dem 19.Jahrhundert vorbei, die die Adligen hier vorwiegend im klassizistischem Still erbaut hatten.
Repräsentative Prachtbauten und Paläste rechts und links der Neva soweit das Auge reicht. Wer allerdings versucht auch mal hinter die Fassaden zu sehen lernt St. Petersburg von einer ganz anderen Seite kennen: schmutzig, unbewohnbar und ungepflegt. Hier gibt es noch viel zu tun.
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Bootsfahrt auf der Moika.
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Der Isaakplatz mit dem Reiterstandbild von Zar Nikolaus I. und der Isaakskathedrale im Hintergrund ist einer der imposantesten und schönsten Plätze in St.Sankt-Petersburg.
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Das große Reiterdenkmal Zar Nikolaus I. wurde um 1859 geschaffen. Der Sockel aus verschiedenen Gesteinen ist üppig mit Skulpturen und Bronzereliefs bestückt. Sie zeigen Begebenheiten aus der Regierungszeit des Zaren.
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Die Isaakskathedrale ist die prächtigste Kirche von St. Petersburg und eine der größten Kuppelbauten der Welt. Die vergoldete Kuppel hat einen Durchmesser von 26 m.
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Dreht sich der Betrachter der Isaak-Kathedrale um 180 Grad so sieht er ein weiteres interessantes Gebäude (Foto unten). Es ist das Marien-Palais welches 1839 - 1844 für die Großfürstin Maria, eine Tochter Nikolaus I., erbaut wurde. Heute beherbergt es das Rathaus von Petersburg indem das Stadtparlament tagt.
Unter dem großzügigen Platz vor dem Rathaus fließt die Moika. Der Platz selbst ist Teil der 100 m breiten und 35 m langen blauen Brücke. Diese "Blaue Brücke", soll die breiteste Brücke der Welt sein. Sie wird nach der traditionellen Farbe des Geländers so genannt und ist als eine Brücke kaum zu erkennen.
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Die Auferstehungskirche, auch als Erlöserkirche oder Blutskirche bezeichnet, steht an der Stelle, wo der russische Zar Alexander II. einem Attentat zum Opfer gefallen war. Die Kirche gehört zu den schönsten Bauten und Symbolen von St.Petersburg.
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An der Wassiljewskij-Insel befindet sich die Kunstkammer (grünes Gebäude). Die Kunstkammer war das erste Museum Russlands.
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An der Ostspitze der Strelka, wie die Wassilij-Insel auch genannt wird, steht das Gebäude des Börsenplatzes. Links und rechts der Boerse stehen die beiden 34 m hohen Rostra-Säulen.
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Die beiden Rostra-Säulen fungierten ursprünglich als Leuchttürme.
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Der Panzerkreuzer Aurora ist ein russisches Kriegsschiff und liegt seit seiner Außerdienststellung 1956 als Museumsschiff in St. Petersburg. Historische Bedeutung bekam die "Aurora", weil von ihr am 25.Oktober 1917 der Signalschuss zum Sturm der Revolutionäre auf den Winterpalast abgefeuert wurde.
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