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Versteinerter Wald, Orgelpfeifen, Verbrannter Berg |
| Nicht weit von den Felszeichnungen in Twyfelfontein entfernt kommt man zum versteinerten Wald. Vor 250 - 300 Millionen Jahren sollen die Bäume nach einer Flut an dieser Stelle angeschwemmt worden sein. |
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| Durch das Eindringen von Kieselsäure unter Luftabschluss in die Poren des Holzes sind die Baumstämme im Laufe der Zeit versteinert. |
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Hier begegnet man vermehrt dem Star unter Namibias Planzen. Ihr Name ist Wellwitschia mirabilis.
Sie ist endemisch, wächst also nur hier im südlichen Afrika und sonst nirgendwo. Sie ist
zweigeschlechtlich und kann über 1000 Jahre alt werden. Die Wellwitschia hat einen kurzen keilförmigen
Holzstamm, an dem sich 2 immergrüne gegenüberliegende Blätter bilden. Foto unten links: Die weibliche Pflanze mit geschlossenen Blütenkelchen. Foto unen rechts: Die männliche Pflanze mit Samenraspeln. |
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| Ein paar Kilometer weiter ein zur Zeit ausgetrocknetes Flußbett. Begrenzt wird es durch Basaltsäulen, die wie Orgelpfeifen aussehen. Vor ca. 100 Millionen Jahren wurden sie durch Erdverwerfungen aus dem Boden gedrückt. Das Flußbett selbst ist ein Anlaufpunkt für Wüstenelefanten die hier, wenn der Fluss kein Wasser führt, nach Wasser graben. |
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| Noch eine Besonderheit Namibias. Ein Wolfsmilchgewächs mit Namen Euphobia virosa. Diese Wolfsmilchart hat einen extrem giftigen, weißen Saft mit dem die Buschmänner ihre Pfeile vergifteten. |
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| Der verbrannte Berg ist nichts weiter als eine Geröllhalde aus geschwärztem Kalkstein und schwarzen Granit bzw. Dolerit. In der untergehenden Sonne glimmt er wie ein gerade verlöschendes Feuer. |
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