Elbtunnel, Steinwerder, Hafenstraße, Fischmarkt, Reeperbahn

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Direkt am westlichen Ende der Landungsbrücken gelegen, befindet sich in einem wuchtigen Kuppelbau der Eingang des alten Elbtunnels. Der Tunnel wurde 1911 eröffnet und diente hauptsächlich als Zugang für die Arbeiter der Hafenanlagen auf der Steinwerdener Seite.
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Der Tunnel besteht aus zwei Röhren mit je einem Durchmesser von 6 Metern und einer Länge von 426 Metern. Fahrkörbe transportieren auch heute noch Autos und Fußgänger auf 23 m unter der Elbe.
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Nach der Durchquerung des Tunnels kann man von der Steinwerdener Seite aus ein unvergessliches Panorama mit Blick auf den Hafenrand, den Michel und die "Rickmer Rickmers" genießen.
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Nicht zu übersehen: Konsens der Bewohner der Hafenstraßen die sich vor Jahren Straßenschlachten mit der Polizei geliefert haben um sich gegen die Vertreibung aus den von ihnen illegal besetzten Häusern zu wehren.
Die Hafenstraße wurde für die einen zum Symbol des Widerstandes gegen staatliche Willkür, für die anderen zum rechtsfreien Raum, in dem Kriminelle und politisch motivierte Gewalttäter Zuflucht fanden.
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Heute verläuft das Verhältnis der Bewohner mit dem Staat und den Mitmenschen in geordneten Bahnen.
Von ein paar politischen Parolen einmal abgesehen.
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Unterhalb der Hafenstraße direkt am Elbufer findet jeden Sonntag der legendäre Fischmarkt statt. Auf dem Markt, er gehört zu den größten Touristenattraktionen Hamburgs, werden neben Meeresprodukten auch Souvenirs, Blumen, Schmuck und vieles mehr verkauft. In der benachbarten Fischauktionshalle kann man sich von dem Trubel erholen und dabei Lifebands zuhören.
Wir waren an einem normalen Wochentag da und da war der Fischmarkt nur eine öde Fläche.
Am Fischmarkt liegt auch das U-Boot "U-434" der ehemaligen sowjetischen Marine und dient heute als Museumsschiff "U-Bootmuseum Hamburg".
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Am Ende des Fischmarktes befindet sich die 1896 erbaute Fischauktionshalle.
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Von der Hafenstraße aus kommt man über die Davidstraße zur Reeperbahn, der weltweit berühmtesten Straße Hamburgs im Vergnügungs- und Rotlichtviertel des Stadtteils St. Pauli. Neben Rotlichtbetrieben finden sich hier viele Kleinkunsttheater, Restaurants, Musikclubs und Discos.
Ihren Namen hat die Reeperbahn von Seil- und Taumachern erhalten, so genannten Reepschlägern, die eine lange Bahn für die Herstellung von Schifftauen benötigten.
Der Spielbudenplatz (Foto unten) ist ein Platz an der Reeperbahn. An ihm liegen unter anderem das Panoptikum, das St. Pauli Theater, das Schmidt Theater, das Operettenhaus und die Davidwache an der Davidstraße.
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Foto unten rechts: die Davidwache ist das Polizeirevier 15 im Stadtteil Sankt Pauli. Auf dem Hamburger Kiez (rund um die Reeperbahn) befindet sich die Wache an der Ecke Davidstraße/Spielbudenplatz/Reeperbahn.
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Die Party-Zone auf der Reeperbahn. Hier findet man die berühmte Läden wie das "Dollhouse", "Große Freiheit", oder "Safari". Im heute nicht mehr existierenden "Star-Club" wurden die Beatles entdeckt. Das Highlight auf dem Beatle-Platz sind Skulpturen der berühmten Musiker, die als Schattenrisse in Rahmen aus Edelstahl aufgestellt werden. Der Platz befindet sich auf der Reeperbahn / Ecke Große Freiheit.
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