Isla de Roatan / Honduras

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Roatan ist eine grüne und bergige Insel. Sie ist ca. 60 km lang und rund 6 km breit. Sie liegt 50 km vor der Nordküste Honduras und ist die größte von drei nennenswert großen Inseln welche zusammen mit vielen Kleinstinseln die Inselkette Islas de la Bahia bilden. Diese Inselkette wiederum ist Teil eines Korallenriffs das sich entlang der Küste von Belize bis Honduras erstreckt.
Karibisches Flair, türkisgrünes Wasser, weiße Sandstrände, Palmen und ganzjährig mildes Klima laden zum Baden und Relaxen ein. Die Unterwasserwelt ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler.



Foto unten: wir hatten Roatan erreicht. Der Hafen befindet sich am südlichen Ende der Hauptstadt Coxen Hole welche übrigens nach dem Piraten Coxen benannt wurde.
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Das Anlegen eines Kreuzfahrtschiffes an das Pier dauert in der Regel eine Weile. So hat man Zeit vom Sonnendeck aus die nähere Umgebung zu betrachten.
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Es fällt sofort auf, dass die Mehrzahl der hier lebenden Menschen mit einfachsten Mitteln ihr Leben gestalten müssen.
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In den letzten Jahren entwickelte sich auf Roatan der Tourismus rasant. Daran haben die Kreuzfahrtschiffe sicherlich einen erheblichen Anteil. Die Menschen versuchen an dieser Entwicklung teil zu haben. So wie diese Musikgruppe auf dem Foto unten, welche die Passagiere auf ihrem Landgang begrüßt und sich für ihre Musik ein Trinkgeld erhofft.
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Einfachstes Leben begegnete uns überall.
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Wir wollten etwas von Land und Leute kennen lernen und haben eine Bustour in den Westen der Insel gebucht. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Botanischen Garten "Carambola", der sich in einem Naturschutzgebiet befindet. Es war ein Spaziergang durch den mittelamerikanischen Urwald. Gehwege und Pfade waren angelegt und schön hergerichtet. Eine hübsche junge Dame mit sehr viel Sachverstand zeigte und erklärte uns bei einem Rundgang die Vielfalt des Urwaldes sowie eine beeindruckende Sammlung von Farnen, Palmen, Hibiskus, Dschungel-Kakteen, Orchideen, Arznei- und Gewürzpflanzen.
Auf einem Tisch war alles, was man im Urwald als Essbar bezeichnet, zusammengetragen. Viele Dinge kennt man aber einige auch nicht. Wer wollte, konnte probieren.
Wir lernten Bananenstauden, Papayas, Süsskartoffel, den Kaffeestrauch, den Schokoladenbaum und auch den Carambola, den Sternfruchtbaum zu identifizieren.
Das Ganze war ein lehrreicher Ausflug in die Flora und Fauna des Urwaldes.
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Der nächste Halt war der Schmetterlings- und Vogelgarten von Roatan.
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Hier sind in einem Gehege die farbenprächtigsten Schmetterlinge Mittelamerikas zu bewundern. Die Schmetterlinge werden teilweise hier gezüchtet und so kann man sie in verschieden Stadien der Lebenszyklen sehen. Fotografieren kann man sie so gut wie nicht. So schnell wie sie sich setzen sind sie auch wieder weg.
An anderer Stelle werden Papageien, Aras und Tukane gehalten, die teilweise Handzahm sind.
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Der Ara unten griff jeden an der sich näherte.
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Der nächste Besuch führte uns in das Dorf West End Village und zugleich zur weltberühmten Foster Bar die nur über einen Steg zu erreichen ist.
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Fotos unten: bunt ist die Welt. Ganz besonders aber in West End Village.
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Karibik pur.
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An der Strasse vor dem Hafeneingang sind eine Menge Souvenirläden aufgebaut. Da alle Kreuzfahrer hier entlang müssen versprechen sich die Händler gute Geschäfte.
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Es war die gleiche Musikgruppe die uns am Morgen schon begegnet ist. Sie hat bis zum Nachmittag durchgehalten. Alle Achtung.
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