Bali / Indonesien

Reise April 2001       Copyright 2001 W.Messerschmidt


Bali - die Insel der Götter und Dämonen. Eine von über 17.000 Inseln des indonesischen Archipels mit gerade mal 5.600 qkm Fläche ist zur Trauminsel von sonnenhungrigen Europäern geworden. Bali, mit seiner Hauptstadt Denpasar, ist eine Mischung aus feinsandigen Traumstränden, einem tropischem Klima mit erträglichen Temperatuen, einer üppigen Vegetation, sattgrüne Reisterrassen, Vulkane, Bergseen, Göttern und Dämonen, Exotik und Mystik. Nicht zuletzt aber ist es die Freundlichkeit und die Herzlichkeit der Balinesen. Nirgendwo sonst auf der Welt bekommt man soviel Lächeln zurück wie hier auf Bali.
Die Religion spielt im Leben der Balinesen eine große Rolle. Die Ehrfurcht vor ihren Göttern ist groß. Überall sieht man geflochtene Opferschälchen, gefüllt mit Blüten, Früchten oder Reis. Die Religiösität erkennt man auch an den vielen Tempeln die sich auf der Insel befinden. Die Tempel sind Orte der Verständigung zwischen den Menschen und den Göttern. Durch Opfer und Gebete wird versucht die Götter zu besänftigen. Der Gegenpol zu den Göttern sind die Dämonen. Auch sie werden, wie die Götter, täglich mit Opfergaben bedacht um sie gnädig zu stimmen. Sie werden häufig als glubschäugige Monster mit scharfen Krallen dargestellt.
Bali ist die Insel der Kunst und man könnte glauben, jeder Balinese ist ein Künstler. Die Alltagskunst ist überall in Form von Opferschälchen, kleinen gepflochtenen Tieren, phantasievollen Tischdekorationen und Wandschmuck zu bewundern. Einzigartig sind die balinesischen Holzschnitzer und die Steinmetze. Was sie unter teilweise primitivsten Bedingungen schaffen ist bewundernswert. Ihre filigranen Arbeiten sind Kunst in reinster Form.




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