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Singapur / Singapur |
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Singapur ist ein Stadtstaat an der Südspitze der malaiischen Halbinsel, nur ca. 140 km nördlich des Äquators
gelegen. Die günstige Lage an einem Knotenpunkt der Welt hat Singapur dazu verholfen zu einem wichtigen Zentrum für
Handel, Kommunikation und Tourismus zu werden. Der Staat Singapur, der kleinste in Asien, besteht aus einer
Hauptinsel sowie 58 kleineren
Inseln mit einer Gesamtfläche von ca. 620 qkm. Rund 5 Millionen Einwohner, überwiegend Malaien und Chinesen, leben in
Singapur. Mehrere Millionen Touristen und Geschäftsleute besuchen die "Löwenstadt" jährlich, deren Name sich von
Singa = Löwe und Pura = Stadt, ableitet.
Es war noch dunkel als die Diamond Princess am frühen Morgen ihren Platz am Pier im Containerhafen von Singapur ansteuerte. Von hier aus sind es noch 30 Autominuten bis in die Stadtmitte. |
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| Nirgendwo sonst auf der Welt werden mehr Container umgeschlagen als in Singapur. Viele Überseeschiffe lagen vor dem Hafen auf Reede (außerhalb des Bestimmungshafen vor Anker liegen) weil ihr Liegeplatz im Hafen noch besetzt war. |
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| Wir hatten uns als Ausflug "die Höhepunkte Singapurs" ausgesucht. Busse standen bereit und nach kurzer Fahrt hatten wir den Mount Faber erreicht. |
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| Der Mount Faber, stolze 120 m hoch, bietet Panoramablicke über den Hafen, Sentosa und anderen, südlich gelegenen Inseln. Hier befindet sich auch eine Haltestelle der Cable Car (Seilbahn) die zur Insel Sentosa führt. |
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| Die Insel Sentosa ist ein Naherholungsgebiet mit vielen Vergnügungsmöglichkeiten für Touristen und die Bevölkerung. |
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Der Botanische Garten von Singapur war unser nächstes Ziel. Auf über 52 Hektar zeichnet er sich durch einen großen Pflanzenreichtum aus. Der Garten ist in mehrere Themenbereiche aufgeteilt. Höhepunkte sind der Ginger Garden, der Evolution Garden und der National Orchid Garden. |
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| Für uns als Blumenfreunde war natürlich der Orchid Garden, der Orchideen Garten, von besonderem Interesse, den wir uns dann auch ausgiebig angesehen haben. |
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| Mehr als 1.000 Arten in Wildform und über 2.000 Hybriden werden hier gepflegt und ein Teil davon dem Publikum gezeigt (Eine Hybride ist das Ergebnis einer Kreuzung welches aus Orchideen unterschiedlicher Zuchtlinien, Arten oder Gattungen hervorgegangen ist). |
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| Jedes Jahr kommen neue Pflanzen und Blütenformen hinzu. Seit 1928 versuchen die Gartenbauer im Rahmen eines Orchideen-Fortpflanzungsprogrammes Orchideen und neue Hybriden zu züchten. |
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| Vorbei an der Skyline von Singapur und dann über die Southbridge. Unser nächstes Ziel war Chinatown. |
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| Auf dem Foto unten rechts erkennt man das Riesenrad "Singapore Flyer". Seit März 2008 in Betrieb ist es eines der größten Riesenräder der Welt. |
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| Das Straßenbild in Chinatown wird von den so genannten Shophouses geprägt. Shophouses sind 1-2 geschossige Häuser, in denen sich im unteren Teil das Geschäft/Werkstatt und im oberen Teil die Wohnräume der Bewohner befinden. |
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| Chinatown wäre nicht Chinatown wenn die Geschäfte nicht mit Waren voll gestopft wären. Für die Passanten bleibt da wie immer nur noch ein schmaler Gehweg übrig. |
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| Chinatown ist ein Touristenmagnet. Entsprechend ist das Warenangebot. Ein Souvenirshop neben dem anderen. |
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| Im Stil der chinesischen Tang-Dynastie ist der Buddha Tooth Relic Temple gebaut und im Jahr 2007 eingeweiht worden. Mehr als 20 Millionen Euro und 270 Kilogramm Gold hat die buddhistische Gemeinschaft in Singapur für dieses Projekt gespendet. |
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Mitten in Chinatown befindet sich der älteste Hindutempel Singapurs, der Sri Mariamman Temple. Er ist der Göttin
Sri Mariamman geweiht. |
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Foto oben: über dem Eingang zum Tempel befindet sich ein Turm, genannt Gopuram, der mit farbenprächtigen Figuren
die Welt der Gottheiten darstellt. Will man den Tempel betreten muß man die Schuhe ausziehen und vor dem Eingang stehen lassen. Wie in allen Tempeln sind nur nackte Füße oder Socken zulässig. |
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| Im Inneren des Tempels sind die Dächer der Gebäude mit symbolträchtigen Figuren in Menschen- oder Tiergestalten verschönert. Sie veranschaulichen ebenfalls die Götterwelt der Hindus. |
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| Im Innern der Gebäude sind mittels Götterskulpturen und mythischen Wesen Szenen aus dem Hinduglauben dargestellt. |
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| Auch die Deckenbemalung zeigt ein Bild von der mythologischen Vorstellung des Hinduismus. |
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| Die Orchad Road ist die Shoppingmeile schlechthin und eine der bekanntesten auf der Welt. Hier findet man die größten Kaufhäuser, teure Luxustempel und Edelboutiquen, Geschäfte für Möbel, Elektronik, Computer, Foto - was auch immer der Mensch zu kaufen sucht. |
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| Ende November fand unser Besuch in Singapur statt. Obwohl das Weihnachtsfest nicht unbedingt zum Kulturkreis Asiens gehört war die Orchad Road weihnachtlich geschmückt. Offenbar hat die Werbung mit Weihnachten und der Weihnachtsdekoration auch hier eine umsatzsteigernde Wirkung. |
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| Mangels Schnee, kaltem Wetter, Glühwein und Tannenbaum hat man die Vorweihnachtszeit in Singapur zu einem Lichterfest gemacht. Besonders in der Nacht verwandelt sich die Orchad Road in ein Meer von Farben und Lichtern. Immerhin hat diese PR der Orchard Road während 'Weihnachten in den Tropen 2007' mehrere Millionen Besucher gebracht. |
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| Ein Stück sind wir die Orchard Road rauf und runter gelaufen, sind in 2-3 Kaufhäusern gewesen, haben Auslagen in Schaufenstern betrachtet, haben auf einer Bank gesessen und uns den Trubel ringsum angesehen und sind dann mit einem Shuttlebus zur Diamond Princess zurückgekehrt. |
| Gegen 17:00 Uhr legte die Diamond Princess ab und nahm Kurs auf Kota Kinabalu auf Borneo. |
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| Eine Stunde später hatten wir einen Bilderbuch-Sonnenuntergang. |
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