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Phu My / Ho-Chi-Minh-Stadt / Vietnam |
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Ho-Chi-Minh-Stadt ist die ehemalige Hauptstadt Saigon von Südvietnam. Sie wurde nach dem Abzug der Amerikaner
und der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam zu Ehren des Revolutionsführers Ho Chi Minh in Ho-Chi-Minh-Stadt
umbenannt. Sie ist mit rund 5 Millionen Einwohnern die größte, modernste und wirtschaftlich wichtigste Stadt Vietnams.
Vietnam ist seit 1976 eine sozialistische Republik mit einer kommunistischen Partei. In den letzten Jahren öffnet
sich das Land aber mehr und mehr dem Westen was nicht zuletzt auch dem Tourismus zu Gute kommt.
Das Foto unten zeigt Boatpeople die, außerhalb der Fahrrinne für Hochseeschiffe, auf dem Flussarm leben. |
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| Im Industriehafen von Phu My machte die Diamond Princess am frühen Morgen fest. Phu My liegt an einem der vielen Flussarme des Mekong-Deltas. Die Stadt hat den tiefsten Flusshafen für Übersee-Schiffe, was für die Diamond Princess bei einem Tiefgang von 8 m Grund genug ist, diesen Hafen anzulaufen. Ho Chi Minh Stadt liegt allerdings weiter im Landesinnern und ist noch etwa 70 km entfernt. |
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| Busse standen bereit um uns in einer guten Stunde nach Ho Chi Minh Stadt zu bringen. |
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Auf dem Weg dahin erste Eindrücke von einem Land welches immer noch arm ist. Mit viel Kraft versucht man ökonomisch
nach Vorne zu kommen. Dazu soll auch der Tourismus beitragen.
Am Straßenrand das typisch asiatische, etwas chaotische Durcheinander. |
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| Auch das ist Vietnam: modern gekleidete junge Leute und 22,5 Millionen Mopeds. |
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| Ho Chi Minh Stadt (Saigon) liegt am Saigon-Fluss der zum Cuu Long Delta gehört. Sobald man ihn überfahren hat ist man auch schon mitten in der Stadt. |
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| Durch die vielen Menschen und die immense Anzahl von Mopeds ist Ho Chi Minh Stadt eine laute Stadt. Egal wo man ist - es knattert immer irgendwo ein Moped und die Luftverschmutzung ist hier auch nicht geringer als in Bangkok. |
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Eine Straße zu überqueren ist bei der Masse von fahrenden Mopeds nicht so ganz einfach. Immer, wenn ich über die Straße wollte, habe ich mir einen Vietnamesen, der auch über die Straße wollte, ausgeguckt und ihn als Deckung benutzt. Das hat immer geklappt. |
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| Stromversorgung auf vietnamesische Art. Weiß der Teufel warum das funktioniert. Aber es funktioniert. |
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| Die Fotos unten zeigen typische Altagsszenen in und auf den Straßen von Ho Chi Minh Stadt. |
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| Das Historische Museum (früher: Nationalmuseum) war unser erster Stopp in Ho Chi Minh Stadt. Das Gebäude wurde im Jahre 1928 im Pagodenstil erbaut und beherbergt Fundstücke aus den letzten 2000 Jahre der vietnamesischen Geschichte. Man bekommt Dong-Son-Trommeln, Keramiken, Schiffsmodelle, Möbel, Kleidungsstücke und vieles mehr zu sehen. Auch Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit der Kommunistischen Partei und des Unabhängigkeitskampfes sind ausgestellt. |
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Eine Büste von Ho Chi Minh darf natürlich nicht fehlen. Sie steht unübersehbar direkt am Eingang des Museums. Eine Schulklasse besichtigte ebenfalls die Ausstellung und sammelte eifrig Informationen für eine Projektarbeit. |
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| Dem Historischen Museum ist ein kleines Wasserpuppentheater angeschlossen. Diese Art von Theater gibt es seit mehr als 1000 Jahren nur in Vietnam. Bunte Holzpuppen und Figuren erheben sich aus dem Wasser und spielen Geschichten aus dem vietnamesischen Alltag. |
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| Die Spieler stehen hinter einem Vorhang bis zur Hüfte im Wasser. Sie lassen die Puppen unterhalb der Wasseroberfläche an langen Bambusstangen und Fäden wie von Geisterhand über das Wasser tanzen. |
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| Am Ende der Vorstellung treten die Spieler aus dem Hintergrund hervor und verneigen sich vor dem Publikum. |
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| Unser Weg führte uns nun in den Stadtteil Chalon zum chinesischen Tempel Chua Thien Hau. Cholon ist das Chinatown der Stadt und genau so geschäftig und bunt wie überall auf der Welt. Der Tempel wurde im 19. Jahrhundert errichtet und ist der Schutzherrin der Seefahrer geweiht. Der Legende nach soll sie auf Wolken reitend über die Ozeane zu allen Orten gelangen können. |
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Foto oben: auffallend ist die üppige Dach- und Wandgestaltung mit bunten Keramikfiguren. Foto unten Mitte: Die Opfergaben (Papiersymbole) der Gläubigen werden in diesem Ofen verbrannt. |
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| Der Hauptaltar des Tempels. |
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| Mittagspause mit sehr schönen Tanzeinlagen einer vietnamesischen Tanzgruppe. |
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| Das Gebäude unten ist der Unabhängigkeitspalast und ein historisches Wahrzeichen von ganz Vietnam. Am 30. April 1975, dem Tag der Kapitulation von Südvietnam, fand hier die Machtübernahme durch Nordvietnam statt. |
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| Zur Erinnerung an die Panzer der Nordvietnamesischen Armee, die als erstes vor dem Präsidentenpalast der Südvietnamesen standen, hat man einen von Ihnen zum Denkmal gemacht. |
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| In dem von den Südvietnamesen zum bombensicheren ausgebauten Keller werden die Kommunikationsgeräte der damaligen Regierung unverändert aufbewahrt. |
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Foto unten links: das Rex Hotel. Das Gebäude war während des Vietnamkrieges das Hauptquartier des
US-Presse-Informations-Dienstes. 1985 wurde es zu einem First-class-Hotel umgestaltet. |
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| Fotos unten: Ein Tässchen "strong coffee" auf der Terrasse im 5. Stock - das musste sein. |
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Ho-Chi-Minh Stadt hat ein schönes koloniales Zentrum mit breiten Promenaden und Plätzen. Unter der französischen
Herrschaft sind viele wundervolle Beispiele europäisch-französischer Architektur entstanden. Von der Terrasse im 5. Stock des Rex Hotels aus hat man einen schönen Blick auf das alte Rathaus. Es ist eines der besterhaltenen Beispiele französischer Kolonial-Architektur in Vietnam. |
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| Zwischen 1877 und 1883 entstand im romanischen Stil die Kathedrale Notre-Dame. Mit ihren zwei Türmen ist sie ein Wahrzeichen im Zentrum der Stadt. |
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| Direkt neben der Kathedrale Notre-Dame steht das alte Saigoner Postamt. Die Stahlkonstruktion für das Gebäude wurde von Gustav Eiffel, dem Erbauer des Eiffelturms in Paris, entworfen. |
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| Foto unten: In dem 1899 eröffneten Stadttheater war 1955 vorübergehend die Nationalversammlung untergebracht. Heute werden in dem restaurierten Gebäude wieder Theaterstücke aufgeführt. |
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| Am Abend legte die Diamond Princess ab und fuhr mit südlichem Kurs unserem nächsten Ziel, Singapur, entgegen. |
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