Wat Phra Kaeo, Grand Palace

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Der Königspalast (Grand Palace) mit dem Wat Phra Kaeo ist wohl die bedeutendste und eindrucksvollste Sehenswürdigkeit Bangkoks. Dieser Tempel beherbergt den Smaragd-Buddha, die heiligste und meistverehrteste Buddha-Statue in Thailand (der Smaragd-Buddha darf nicht fotografiert werden). Das gesamte Areal bedeckt eine Fläche von mehr als 200.000 qm und wird von einer 1900 m langen Mauer umgeben. Unter Rama I. wurde 1782 mit dem Bau der Anlage begonnen. Seine Nachfolger erweiterten sie im Laufe der Zeit in unterschiedlichsten architektonischen Stilen.
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Schon auf dem Weg zum Eingang des Königspalastes fällt auf der linken Seite die goldene Chedi auf. Die Phra Sri Ratana Chedi ist ein Reliquienschrein, in dem ein Bruchstück vom Brustbein des Buddha aufbewahrt wird.
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Sprachlos wird jeder Besucher sein wenn er zum ersten Mal den Eingang zum Königstempel passiert hat. Befindet er sich doch in einem Tempelbereich der zur prächtigsten Sakralarchitektur der Welt gehört.
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Insgesamt 12 hohe Dämonenstatuen fungieren als Wächter vor den Eingängen der Tempelanlage. Die Statuen sind alle in Richtung des Smaragd-Buddhas aufgestellt.
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Eine kleine, recht unscheinbare Figur steht direkt vor dem Tempel des Smaragd-Buddhas. Es ist die Figur eines Einsiedlers, der Erfahrung in der traditionellen pflanzlichen Arzneimittelkunde besaß.
Der Hermit Doctor gilt als Vater der thailändischen Kräuterheilkunde.

Das Gebäude, welches den Smaragd-Buddha beherbergt, ist das heiligste Gebäude Thailands und damit das spirituelle Zentrum des Landes (Foto unten).
Die Buddha-Statue selbst besitzt nur bescheidene Ausmaße. Sie ist 66 cm hoch, 48 cm breit und ist aus grüner Jade hergestellt. Ihre überragende Stellung ergibt sich aus ihrer Geschichte und ihres Symbolgehaltes (die Buddha-Statue darf nicht fotografiert werden).
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Vor dem Gebäude des Smaragd-Buddhas übergeben gläubige Buddhisten, an kleinen Tempeln, ihre Opfergaben.
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Foto unten: in und um dem Gebäude des Smaragdbuddhas herrscht immer großes Gedränge.
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Foto unten: hinter dem goldenen Chedi erkennt man den Tempel des Smaragd-Buddhas. Das Gebäude auf der rechten Seite des Fotos, auf der so genannten "Oberen Terrasse", ist das Prasart Phra Thepbidorn oder auch das königliche Pantheon genannt. In diesem Tempelgebäude befinden sich lebensgroße Statuen von früheren Herrschern der Chakri-Dynastrie.
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Foto unten: Die Glocke im Glockenturm (Hor Rakhang) ruft die Mönche zum morgendlichen und abendlichen Gebet zusammen. In diesem Tempel hat sie allerdings keine Bedeutung da hier nie Mönche gewohnt haben.
12 kleine, offene Pavillons sind um das Gebäude des Smaragd-Buddhas verteilt (auf dem Foto rechts). Ursprünglich als schattiger Treffpunkt für Pilger gedacht sind sie heute Ruheplatz für fußkranke Touristen.
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Foto unten: zwei goldene Chedis flankieren den Treppenaufgang zur "Oberen Terrasse" des Wat Phra Kaeo. Sie wurden von König Rama I. zu Ehren seines Vaters und seiner Mutter erbaut. Oben, auf der Terrasse, das königliche Pantheon.
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Karyatiden, eine Reihe mythologischer Gestalten welche die Chedis stützen, sind Figuren aus dem Ramakien (Karyatiden ersetzen in der Architektur Säulen und/oder Pfeiler).
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Die Figuren entstammen dem Epos Ramakien und sollen das Böse vertreiben.
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Fotos unten: vergoldete Statuen, halb Mensch und halb Vogel sind Wesen des Himaphan-Waldes. Insgesamt stehen 12 davon auf der "Oberen Terrasse" des Wat Phra Kaeo. Der Himaphan-Wald ist ein Waldgebiet aus der Mythologie Thailands.
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An den Türen der Gebäude im Tempelbezirk findet man oft Wächterfiguren in Gestalt von Fabelwesen. Sie stammen ebenfalls aus der Mythologie Thailands.
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Neben dem königlichen Pantheon und dem goldenen Chedi ist der Phra Mondop (Bildmitte) das dritte herausragende Gebäude auf der "oberen Terrasse". Es ist die Bibliothek in der heilige Schriften des Buddhismus aufbewahrt werden.


Durchquert man auf der "oberen Terrasse" zwischen dem königlichen Pantheon und der Bibliothek einen schmalen Gang so steht man vor der Nachbildung der Khymer-Tempelanlagen von Ankor Wat (Foto unten). Das Modell besteht genau wie das Original aus Sandstein.
Einer Legende zufolge soll man in jedem Fall nach Thailand zurückkehren wenn man den hier stehenden Elefanten über den Kopf streicht.
Wir hatten das bei unserem ersten Besuch vor 13 Jahren nicht gemacht und sind trotzdem zurückgekehrt.
Im Hintergrund die Gebetshalle Phra Viharn Yod.
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Die Gebetshalle Viharn Yod wurde von König Rama III. errichtet.
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Das Dach ist in Form einer thailändischen Krone gestaltet. Es ist mit wunderschönen Ornamenten aus glasierten Terrakottakacheln verziert. Vor dem Eingang stehen Wächter aus der thailändischen Mythologie.
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An der Ostseite der Tempelanlage stehen 8 schön gestaltete Prangs. Prangs sind schlanke, oben abgerundete Türme die sich aus der Tempelarchitektur der Khymer ableiten.
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Verlässt man an der südwestlichen Ecke den Tempelbereich über ein Seitentor und wendet sich nach rechts so hat man zur linken Hand den Gebäudekomplex Phra Maha Montien oder auch die Große Residenz genannt. Sie wurden um 1782 erbaut und gehört mit zu den ältesten Gebäuden des Grand Palace. Hier lebten mehrere der Chakri-Herrscher. Die Anlage wird heute nur noch für königliche Feiern benutzt.
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Foto unten: der große Chakri-Palast (Chakri Maha Prasat) mit der wunderschönen Gartenanlage ist wohl der imposanteste und bekannteste Gebäudekomplex im Grand-Palace-Areal. Das Gebäude ist eine Kombination von europäischer- und Thai-Architektur und wurde von einem britischem Architekten entworfen.
Den Auftrag zum Bau erteilte König Rama V. um 1882. Das Gebäude wird heute für die Akkreditierung von ausländischen Botschaftern und für staatliche Bankette zu Ehren eines Staats-Besuch genutzt.
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Der dritte, ganz im Westen stehende Gebäudekomplex ist das Dusit Maha Prasad oder die Audience Halle genannt. Erbaut wurde sie von König Rama I. um 1782 als Krönungs- und Empfangshalle.
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Auch dieser Gebäudekomplex wird von Tempelwächtern bewacht.
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