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Port Douglas / Queensland / Australien |
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Mit nicht einmal 5000 Einwohner ist Port Douglas eine Kleinstadt, die, 80 km nördlich von Cairns gelegen, zu den
beliebtesten Urlaubszielen in Australien zählt. Port Douglas wurde 1877 von Goldgräbern gegründet und wieder verlassen. 1911 wurde sie von einem Zyklon zerstört und dann vergessen. In den 80er Jahren aber wurde sie wegen ihrer natürlichen Schönheit wieder entdeckt. Langsam aber sicher gewann die Stadt einen Ruf als ein beliebtes Urlaubsziel. Heute gilt Port Douglas als ein tropisches Paradies wie aus dem Bilderbuch: die Nähe des zum UNESCO-Weltnaturerbe zählenden Great Barrier Reef, die spektakuläre Küstenlandschaft und der üppig grüne Regenwald im Hinterland machen es zu einem besonderen Erlebnis für jeden Besucher. Große Schiffe, wie z.B. Kreuzfahrtschiffe, haben auf Grund ihres enormen Tiefgangs nicht immer die Möglichkeit einen Hafen anzulaufen. Sie liegen dann weit vor dem Hafen auf Reede. Um die Passagiere an Land zu bringen, werden Tenderboote eingesetzt die den Verkehr zwischen Hafen und Schiff übernehmen. So auch in unserem Fall. Die Diamond Princess lag vor Port Douglas auf Reede und mit den Rettungsbooten gab es einen regen Tenderverkehr zwischen Schiff und Hafen. |
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| Rechts und links vor der Hafeneinfahrt lagen Boote der etwas einfacheren Art. Wie es scheint findet hier kein Luxusleben statt aber schön ist es trotzdem. |
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| Im Hafen lagen dann die Luxusboote. Eines schöner und größer als das Andere. |
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| Port Douglas besteht hauptsächlich aus kleinen Geschäften, Boutiquen, Andenkenläden und jede Menge kleinerer Hotels und Pensionen. Von hier aus starteten wir einen Ausflug zu einer RainForeStation die sich in der Nähe von Cairns befand. |
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| Die Fahrt dorthin gestaltete sich recht kurzweilig. |
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| Es ging über den Captain Cook Highway, der immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung zuließ. |
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In der RainForeStation standen schon die aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Amphibienfahrzeuge bereit um mit uns
eine Rundfahrt durch den Regenwald zu starten. Die Fahrzeuge sahen nicht nur ihrem Alter entsprechend alt aus - sie waren es auch. In solchen Fahrzeugen sind keine Türen vorgesehen, was für uns bedeutete, dass wir über eine Rampe von oben einsteigen mussten. |
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| Nach kurzer Fahrt ging es auch schon hinein ins Wasser. Wie sich herausstellte war unser Fahrzeug dicht. Unsere Fahrerin legte aber Wert auf die Feststellung dass eine Lenzpumpe an Bord sei und sie bei Bedarf einlaufendes Wasser abpumpen kann. Das hat uns dann doch sehr beruhigt. |
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| Unsere englisch sprechende Fahrerin weihte uns etwas in die Geheimnisse des Regenwaldes ein. So weist der Regenwald eine große Vielzahl von Lebewesen auf, wobei die Motten und Käferarten alleine bereits die Arten-Anzahl im Great Barrier Reef übertreffen. |
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| Im Regenwald leben über 200 Vogelarten und über 60% der Schmetterlinge Australiens. |
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| Auch die Giant Amethystine-Python, die über 7,5 m lang werden kann, ist hier zu Hause. |
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| Man kann einem Riesen-Baumfrosch von 15 cm Länge sowie Motten mit einer Spannweite von 25 cm begegnen (uns ist leider niemand begegnet). |
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| Nach dieser kurzweiligen und sehr informativen Rundfahrt durch ein Stück des australischen Regenwaldes hatten wir noch Gelegenheit uns einen Tierpark mit einheimischen Tieren anzusehen. |
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| Gleich am Eingang begrüßte uns ein bissiger Kakadu. |
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Der Papuan Frogmouth ist ein nachtaktiver Vogel mit großen roten Augen der sich von kleinem Getier wie Mäusen,
Eidechsen, Fröschen und Insekten ernährt. Das Männchen ist gräulich und das Weibchen rötlich. Der Papuan
Frogmouth bewohnt Regenwälder, Uferregionen, Sumpf und Mangrovenwälder. In Australien beschränkt sich sein Vorkommen auf Nordqueensland. |
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| Wombats gehören zur Familie der Beuteltiere und sind mit zwei Arten, dem Haarnasen-Wombat und dem Nacktnasen-Wombat, in Australien vertreten. Der Wombat kann 40 kg schwer und etwas über 1 m lang werden. Die Tiere haben lange Krallen, mit denen sie ausgedehnte Erdbauten graben. Wombats sind nachtaktive Tiere, die als Pflanzenfresser nachts ihre Nahrung (Gras, Pflanzen, Pilze) zu sich nehmen. |
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Koalas sind keine Bären sondern zählen zur Gattung der australischen Beuteltiere oder Beutelsäuger. Sie werden 60 -
80 cm groß und wiegen 10 - 15 kg. Typisch für ihre Art sind die dicken, dunklen Nasen und die großen Plüschohren.
Die Weibchen haben am Bauch einen Beutel, in dem ihre Jungen heranwachsen. Koalas können nur in Gebieten leben, in denen ganz bestimmte Arten von Eukalyptusbäumen wachsen. Von den Blättern dieser Bäume ernähern sie sich ausschließlich. Koalas sind an das Leben in Bäumen angepasst. Die Greifhände sind mit scharfen, spitzen Krallen ausgestattet, mit denen sie gut klettern können. |
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| Beim ersten Anblick kann er einem schon einen Schrecken einjagen, dieser mehr als 2 Meter lange Bunt-Waran (Goanna, Varanus Varius). Diese Warane können mit ihren starken Beinen und Krallen auf Bäume klettern. Sie ernähren sich von Vögel, Insekten, Vogeleier, Reptilien und kleinen Säugetieren. Auch Kadaver von toten Tieren verschmähen sie nicht. |
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| Die Familie der Kängurus beinhaltet auch Arten, die als Wallabys bekannt sind. Das sind kleine bis mittelgroße Kängurus die nur 30 bis 100 cm groß werden. Wallabys sind Pflanzenfresser. Sie fressen Gräser, Blätter und Früchte, aber auch Wurzeln und andere Pflanzenteile. |
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| Ein besonderes Highlight waren die Vorführungen der Pamagirri-Aboriginal-Group. Eine Gruppe junger Aboriginals brachte uns mit Didgeridoo-Musik, Speerwerfen und Tänzen der Ureinwohner die Kultur der Aborigines etwas näher. |
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| Das Speerwerfen war die interessanteste Vorführung. Hier konnten die jungen Männer ihre Geschicklichkeit beweisen. Von der Abwurfstelle aus gesehen waren in 25m, 50m, und 75m Bananenstämme als Ziele eingepflanzt. Die Aboriginals versuchten nun mit ihren Speeren diese Stämme zu treffen. Sie trafen nicht immer aber doch sehr oft. |
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| Am Rande des Regenwaldes hatte man ein rustikales Theater aufgebaut in dem uns die Pamagirri-Aboriginal-Group einige Tänze der Ureinwohner Australiens vorführte. Wie zum Beispiel den Moskitotanz: Ngukum. Die Tänzer zeigten, wie sie bei der Jagd in den Mangrovenwäldern ihre Körper mit Blättern schlagen um die Moskitos fernzuhalten. Oder den Känguru-Tanz: Ein junges Känguru fordert ein älteres Känguru, über einen Gebietsanspruch, zum Kampf auf. |
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| Auf der Rückfahrt ein kurzer Fotostopp an einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Gegend um Cairns übersehen konnte. |
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| Hunderte von Flughunden hatten sich ausgerechnet die Bäume, die an der Straße standen, als Schlafplatz ausgesucht. |
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| Diesmal braucht die Diamond Princess nur 546 km zu fahren um unser nächstes Ziel Airlie Beach zu erreichen. |
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